Nazi-Provokation 9. November: News

Neueste Informationen zum Stand der geplanten Nazi-Provokation am Dienstag, 9. November 2004, in München.

Norman Bordin, \”Kameradschaft München\”, hatte unter dem Motto \”gegen den Terror\” für kommenden Dienstag, 9. November 2004, eine Nazi-Kundgebung angemeldet. Zur Erinnerung: Der 9. November ist sowohl der Jahrestag der antisemitischen Pogromnacht als auch von Hitlers \”Marsch auf die Feldherrnhalle\”. Zudem jährt sich am 9. November der Termin, an dem Neonazis aus der \”Kameradschaft Süd\” (heute: \”Kameradschaft München\”) unter Bordin-Vorgänger Martin Wiese ein Bombenattentat auf die Grundsteinlegung für das neue jüdische Gemeindezentrum am St.-Jakobs-Platz verüben wollten. Die Nazi-Mobilisierung verlief bisher intern, in Internet-Foren und über Aufrufe von Roland Wuttkes “AK Medien”, am 9. November in Bayern gegen “israelischen Terror” zu protestieren.

Das KVR hat für die Nazi-Kundgebung am Dienstag ein Verbot erlassen, gleichzeitig einen neuen Termin (Mittwoch, 10. November, 18-21.00 Uhr, Richard-Strauss-Brunnen in der FuZo) eingeräumt. Unseren Infos nach wurden von Nazi-Seite bisher keine Rechtsmittel eingelegt. Abzuwarten bleibt, ob die Nazi-Szene den Ausweichtermin am Mittwoch wahrnehmen wird.

Ein antifaschistisches stand-by für den Dienstag Nachmittag/Abend ist angezeigt, um auch “spontane” Naziprovokationen noch beantworten zu können. Und für Mittwoch natürlich auch.

a&p München